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Am 5.12.76 plante Marley ein Konzert im Kingston National
Heroes Park. Er wollte für den Frieden singen und den Leuten von Jamaika
danken. Ungefähr zwei Wochen nach dem Konzert sollte eine Wahl stattfinden
und der Krieg in den Ghettos flammte erneut auf. Zwei Tage vor dem Konzert brachen
bewaffnete Männer in Marleys Haus ein und schossen auf Bob, Rita und einige
ihrer Freunde. Glücklicherweise wurde niemand getötet. Nach dem Konzert
verliess Bob Jamaika und 1977 zog die ganze Gruppe nach London.
Hier erschien das Album Exodus, das in England Nummer
eins wurde. Zu dieser Zeit wurde bei Bob Marley eine Krebserkrankung festgestellt.
Im April 1978 spielte die Band in Jamaika am One Love Peace Concert vor Premierminister
Manley und dem Oppositionsführer Sega. Bob brachte sie dazu, sich die Hand
zu reichen. Im Juni erhielt der die Third World Peace Medal von allen afrikanischen
Nationen der UN. Er besuchte zum ersten Mal Afrika. 1979 erschien das Album
Survival. Die Bilder auf dem Cover zeigten Afrikaner, die zusammengepfercht
auf einem Sklavenschiff nach West Indien geschifft wurden. Der grösste
Moment in Bob’s Leben war, als er von der Regierung von Zimbabwe eingeladen
wurde, um an der Unabhängigkeitsfeier zu spielen. Nach Auftritten in Europa
plante er eine Tour durch Amerika. Der Krebs hatte sich jedoch schon in seinem
ganzen Körper ausgebreitet. Das Konzert im Stanley Theatre in Pittsburgh
sollte sein letztes sein. Auf seinem Heimweg nach Jamaika starb er am 11.5 1981
in Miami.
Das erste Mal habe ich Bob Marley am Radio gehört
und beschloss, eine CD aus der Bibliotheke auszuleihen. Die Lieder “ No
Woman No Cry” und “Jammin” gefallen mir am besten. Am Reggea
mag ich die leichte und lockere Art wie es gespielt wird. Vorallem hat mich der
Rhythmus angesprochen. Ich finde es schade, dass Bob schon so früh
gestorben ist. Ich wäre gerne einmal live an einem Konzert von ihm gewesen.
Bob Marley und die Wailers hatten keine grosse show bei ihren Auftritten. Sie
überzeugten durch ihre guten songs und durch ihr Engagement.
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